Wir - das sind meine Eltern; mein kleiner Sohn Tom und ich - leben mit unseren Hunden Thabo, Elana und Chika in einem Haus direkt am Wald in Wandlitz, einem kleinen Ort am Rande von Berlin.

Meine Leidenschaft für Hunde begann schon sehr früh. Der erste Hund, den ich mit 8 Jahren ausführen durfte, war ein Mischling, danach kamen noch ein Staffordshire und viele andere Hunde. Ich musste meinen Eltern immer beweisen, dass meine Begeisterung für Hunde nach Wochen der Betreuung noch genau so groß war wie vorher und ..... sie war es!!!

Zu diesem Zeitpunkt hätte ich jeden Hund genommen, Hauptsache Hund! Da ich schon immer eine großwüchsige Rasse haben wollte, sagte mein Dad, dass wir erst einen halten können, wenn wir ein Haus und ein großes Grundstück haben. Wahrscheinlich hat er selbst nicht damit gerechnet, dass dies wirklich mal passiert. Als wir dann aber wirklich im Jahre 2001/2002 anfingen unser Haus zu bauen, fing die Suche nach der geeigneten Rasse an.

Thabo

Thabo

Meine Begeisterung für Ridgebacks wurde auf meiner letzten Klassenfahrt in Klasse 10 entfacht. Als ich in Rostock auf einem Reiterhof einen großen braunen, kurzhaarigen Hund sah, war es passiert. Das war die Rasse, die wir schon lange suchten. Leider hatte diese Rasse einen komischen Namen, den ich mir nicht gleich merken konnte. Zufällig sah ich dann nach einiger Zeit irgendetwas über einen Rhodesian Ridgeback, und der Name der Rasse ging mir nicht wieder aus dem Kopf. In der Folgezeit hatten wir viele, sehr viele Züchter angerufen und uns informiert und wollten uns Welpen ansehen.

Doch jetzt, als ich endlich einen Rhodesian Ridgeback haben durfte, sollte es ein besonderer sein. Es gab einen Hund der mich verzaubert hatte (bevor ich seine Mutter sah). Das war bei Familie Möller vom Singita-Kennel. Die Hündin heißt Boma, und durch sie bin ich zu den Shangani`s gekommen. Leider lebt der Züchter in Südfrankreich, und es waren genau 1700 km von unserem Zuhause entfernt. Als ich mit Herrn Blumberg Kontakt aufgenommen hatte, wusste ich, dass es schwer wird, von dort einen Hund zu bekommen.

 

 

Nachdem ich meine Eltern überredet hatte, in Roquebrune mal anzurufen, hatten wir eine Verabredung in Leipzig. Damit wir uns ein besseres Bild von den Shangani`s machen konnten, fuhren wir zu Familie Risch und lernten den wunderbaren Shangani-Rüden Rahim kennen. Er war ein toller Vertreter seiner Rasse, und am liebsten hätten wir ihn gleich mitgenommen.

Einige Zeit später hatte Familie Blumberg Welpen. Das war der letzte Wurf der wunderbaren Sarula Chikadzi und dem mächtigen Pacha.

Nach langen Unterhaltungen und Tests, die wir überstehen mussten, fuhren wir am 1. März 2003 1700 km nach Hause mit unserem Shangani Thabo Kiburi. An dieser Stelle möchte ich Familie Blumberg für diesen tollen Hund danken.

 

Thabo

Der größte Dank gilt natürlich meinen Eltern. Ohne euch wäre das alles nicht möglich gewesen - ganz besonders nicht die Fahrten nach Frankreich, die mein Dad auf sich genommen hat.